welches Motoröl ?


Letzte Aktualisierung war am : 10.04.2019

Auch ganz wichtig ist das richtige Motorenöl , ich verwende nur dieses hier. Dieses hat eine Toyotafreigabe . Jetzt werden viele bestimmt gleich sagen ,aber ich nehme das oder das. Ich kann natürlich nicht auf alle Ölsorten eingehen .

 
LiquiMoly antwortete auf das Thema: Siedepunkte von Motorölen
Vollsynthetische bzw. PAO-Öle (Poly-Alpha-Olefine) beginne ab ca. 260 °C zu brennen. Mineralisch basierend Öle ab ca. 220 °C. Die in heutigen Motorenölen enthaltenen Additive, können bis zu 30% Anteil im Motoröl ausmachen und diese fallen zum Teil schon ab 120 °C aus. Ab diesem Additivausfall beginnt die Ölalterung. Daher sind die Betriebstemperaturen von Motoröle unbedingt unter 120 °C zu halten und der optimale Temperaturbereich von Motoröle liegt bei 80 bis 90 °C. In diesem Bereich haben Motorenöle die geringste Alterung über Temperatureinfluss.
Die unterschiedlichen Viskositätsklassen, wie z.B. 5W-30 oder 10W-40, von Motorenöle haben nichts mit deren Temperatur-Belastbarkeit zu tun, sondern geben nur Hinweise auf deren Temperatur-Eignungsbereich.
Daher ist ein synthetisches 5W-30 Motoröl genauso verbrennungsbeständig wie ein 10W-40 mit gleicher Öl-Basis.
 
Quelle : LiquiMoly Forum

Es geht natürlich auch dieses ÖL hier: 5w-30 C2 . Hier habe ich noch , einen Ölwegweiser als Beispiel für die vielen die es da so gibt.  Es gibt sicherlich noch eine Menge anderer Motoröle die auch eine Toyotafreigabe haben . Hier habe ich noch ein Beispiel für ein Öl mit Toyotafreigabe . Ganz wichtig ist beim Diesel das die Freigabe C2 mit erwähnt wird .Denn C2 ist nicht C1 oder C3 wie in einigen Werkstätten und auch Teilweise im Handel gern erzält wird. Die behaupten hautsache C ,das ist Falsch. Dieser C2 Wert schützt den DPF und bestimmt den ” low Ash “wert für die Verbrennung .
Damit die Verbrennungsrückstände aus dem Motor nicht den Filter zusetzen. Hier kommen sogenannte Low-Ash-Motoröle zum Einsatz. Das sind Öle, die fr-Freigabe kaufen, achten Sie darauf, dass der Autohersteller die Freigabe für das Öl tatsächlich erteilt hat – freigegebene Ölsorten finden Sie in der Bedienungsanleitung Ihre Autos. Die Freigaben auf der Ölverpackung müssen eindeutig sein. Wenn Ihnen der Text zur Herstellerfreigabe auf dem Ölkanister seltsam beschriebast aschefrei verbrennen. Auch hier gilt: Reserve mitführen, dieses Öl gibt’s nicht überall. Meine Ölempfehlung steht ja schon weiter oben.

Diesel-oder Benzinmotoren sollten grundsätzlich nicht miteinander gemischt werden.

2-Takt-Motoröle sollten sie niemals in 4-Takt-Benzin- oder Dieselmotoren verwenden.

Verschiedenen Öle für eine Motorenart können Sie prinzipiell mischen. Sogar Synthetiköle und Mineralöle können gemischt werden, wenn beide für eine Motorenart (Ottomotor oder Dieselmotor) zugelassen sind.

Achten Sie aber immer auf die vom Autohersteller geforderten Spezifikationen. Ein Öl, das die geforderten Spezifikationen nicht erfüllt, kann zu Motorschäden führen. Höherwertige Öle können Sie dagegen jederzeit verwenden.

ACEA-Spezifikationen für PKW-Motoröl
(Benziner & Diesel) mit neuen Abgasnachbehandlungs-Systemen (z.B. Rußpartikelfilter / DPF)

      A = Otto-Motoren

     B = kleinvolumige Dieselmotoren in PKW, Vans und Kleintransportern

     C = PKW-Dieselmotoren mit Partikelfilter

     E = LKW-Dieselmotoren

Diese werden noch einmal differenziert in die Klassen A für Ottomotoren und B für Dieselmotoren:

A1/B1: Leichtlauf-Motoröle, SAE 0W-30, 5W-20, 5W-30, 10W-30; abgesenkte  HTHS-Viskosität (2,9–3,5 mPa×s)

A2/B2: Standard-Motoröle, HTHS-Viskosität (> 3,5 mPa×s)

A3/B3: Premium-Motoröle – besonders scherstabil, SAE 0W-X, 5W-X, 10W-40,  15W-40 für verlängerte Intervalle, HTHS-Viskosität > 3,5 mPa×s

A4/B4: wie A3/B3 aber auch für DI-Diesel einschließlich CR-Diesel, SAE 0W-30,  0W-40, 5W-30, 5W-40, 10W-40; A4 reserviert für DI-Otto; HTHS-Viskosität > 3,5 mPa×s

A5/B5: Premium-Leichtlauföle: ähnlich A3/B4, SAE 0W-30, 5W-30 jedoch abgesenkte HTHS-Viskosität wie A1/B1 (< 3,5 mPa×s) für verlängerte Intervalle

A5 besagt abgesenkte HTHS Viscosität was bedeutet, dass das Öl bei höheren Temperaturen weniger scheerstabil ist, sprich der Schmierfilm früher reisst.

ACEA C1                           Neu seit 10/2004, Sulfataschegehalt max. 0,5 %. Mit HTHS >= 2,9 mPas.
ACEA C2                           Neu seit 10/2004, Sulfataschegehalt max. 0,8 %. Mit HTHS >= 2,9 mPas.
ACEA C3                           Neu seit 10/2004, Sulfataschegehalt max. 0,8 %. Mit HTHS >= 3,5 mPas               ACEA C4                       Neu seit 2007, Sulfataschegehalt max. 0,5 %. Mit HTHS >= 3,5 mPas.

Ölverdünnung beim Diesel-Motor mit DPF (Rußpartikelfilter)

Bei Autos mit Dieselmotor und DPF – also einem Partikelfilter – die überwiegend auf Kurzstrecken betrieben werden, kann es zu einem erhöhten Ölstand kommen. Das klingt zunächst absurd , da sich Motoröl nicht vermehren kann (leider), hat aber einen erklärbaren Grund: Der Ölfüllstand erhöht sich in bestimmten Fällen durch zusätzlich eingespritzen Treibstoff, der eigentlich für die Reinigung des Dieselpartikelfilters gedacht ist. Das ist schlecht für den Motor, da verdünntes/verunreinigtes Öl den Motor nicht mehr so gut schmiert. Ist der Ölstand zu hoch , kann das Motoröl zudem schaumig schlagen, was die Schmierfähigkeit nochmals reduziert.

Ölstand richtig kontrollieren

  1. Am meisten verunsichert die Frage, ob der Ölstand bei warmen oder kaltem Motor kontrolliert wird? Die Antwort ist einfach:
    Für eine korrekte Messung muss der Motor warm sein – sollte also mindestens 10 Minuten fahren. Nur so kann sich das Motoröl gut in der Ölwanne sammeln.
  2. Auto auf geraden Fläche abstellen , am besten nach dem tanken.
  3. Motor abstellen
  4. 5 Minuten warten, damit sich das warme Motoröl  in der Ölwanne sammeln kann.
  5. Ölmessstab herausziehen und mit einen Lappen säubern .
  6. Ölmessstab nochmals komplett bis zum Anschlag rein stecken und wieder herausziehen.
  7. Der Ölstand muss bis in den Bereich zwischen den Markierungen Min und Max reichen. Ist das der Fall: Ölstab wieder komplett  reinstecken und  weiterfahren.

Für welche Temperaturbereiche die Mehrbereichs-Motoröle nach den SAE-Spezifikationen dann in der Praxis geeignet sind, sehen Sie in der folgenden Temperaturtabelle.

Motoröl-Viskosität Temperaturtabelle (SAE)

SAE-KlasseTemperaturbereich
Für diese Umgebungstemperaturen
ist das jeweilige Öl geeignet*
SAE 0W-20-35°C bis 20°C
SAE 0W-30-35°C bis 30°C
SAE 0W-40-35°C bis 40°C
SAE 5W-20-30°C bis 20°C
SAE 5W-30-30°C bis 30°C
SAE 5W-40-30°C bis 40°C
SAE 10W-30-20°C bis 30°C
SAE 10W-40-20°C bis 40°C
SAE 10W-50-20°C bis 50°C
SAE 10W-60-20°C bis 55°C
SAE 15W-40-15°C bis 40°C
SAE 15W-50-15°C bis 50°C
SAE 20W400°C bis 40°C
SAE 20W500°C bis 50°C
 * Die Umgebungstemperaturen (also die Außentemperaturen) in denen das jeweilige Öl eingesetzt werden kann, die Sie in dieser Viskositätstabelle ablesen, sind Näherungswerte. Warum? Weil die Spezifikation SAE J300 zwar beschreibt, welche „Zähflüssigkeit“ das Öl bei bestimmten Temperaturen nicht überschreiten darf, aber Automotoren unterschiedlich konstruiert sind. Deswegen geben Autohersteller ja auch für jedes Auto die genauen Motoröl-Spezifikationen an.

 Motoröl mit gleicher/unterschiedlicher Viskosität mischen

Grundsätzlich gilt: Motoröl kann man mischen, wenn man einige Punkte beachtet.Werden zwei (Mehrhs-)Motoröle unterschiedlicher Viskositätsklassen, z.B. ein SAE 0W-30 und ein SAE 5W-30 gemischt, kann das Viskositätsverhalten der Mischung nur so gut sein, wie das „schlechtere“ der beiden Öle – in diesem Fall also 5W-30.

Solange Sie die Anforderungen Ihres Autoherstellers ans Motoröl erfüllen oder das Öl, das Sie beimischen möchten, diese sogar übertrifft, ist die Mischung kein Problem. (Darum sollten Sie die Hersteller-Vorgaben fürs Motoröl vor allem bei Neuwagen beachten.)bereic

 

 

Quellen : Lehrbücher , Ausbildung zu KFZ Mechatronik ; Mechatronik Schülerbuch.    Fachwissen ; Kraftfahrzeugmechatroniker PKW – gebundene Ausgabe  ; Lernsituationen für KFZ-Mechatronik. Lernfelder 1 – 4